Leiche von Reisers ermordeter Ehefrau gefunden

Leiche von Reisers ermordeter Ehefrau gefunden

Der in einem Indizienprozess wegen Mordes an seiner Ehefrau Nina Reiser schuldig gesprochene Linux-Programmierer Hans Reiser hat Polizei und Staatsanwaltschaft zu der Stelle geführt, an der er die Leiche seiner Frau versteckt hat.

Wie US-Medien berichten hat Reiser, dem für den Mord bis zu 25 Jahre Haft drohen, einen Handel mit der Staatsanwaltschaft abgeschlossen, um seine Strafe auf 15 Jahre zu beschränken. Das Strafmaß sollte ursprünglich am Mittwoch verkündet werden.

Der weibliche Leichnam sei am Montag von der Polizei geborgen worden, abschließende Untersuchungen über die Identität stehen noch aus. Reiser hat, wie das Magazin Wired berichtet, die Polizei direkt zur Stelle geführt. Wired hat den gesamten Prozess um Hans Reiser begleitet und zu einem Blog zusammengefasst.

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Alien-X1
17 Jahre her

obwohl z.T. sehr gute Arbeit verrichtet wurde, aber so ein
furchtbares Verbrechen läßt alle erbrachten Leistungen verblassen
und völlig belanglos in den Hintergrund treten.
Der Image-Schaden für die Community läßt sich mit Worten
nicht beschreiben (und auch ich möchte diesen Namen
nirgendwo mehr sehen)!
(möge Gott ihm verzeihen, und seine Frau in Frieden ruhen)

Alien-X1
17 Jahre her
Reply to  Alien-X1

Von technischer Seite dürfte eine Namensänderung, obwohl
mit Arbeitsaufwand verbunden, hoffentlich kein allzu
großes Problem sein.
Inwieweit hierfür tiefere Eingriffe in Systemdateien
erforderlich sind, ist eine Frage, welche von Experten
zu beantworten ist.
Aber es wäre für das Image für Linux (und Open Source) bereits
wünschenswert, wenn zumindest aus “Anwendersicht” dieser Name
nicht mehr aufscheint..

_________________________________
(Anm.: zwar angesichts des Themas nur nebensächlich,
aber immer noch schade um dieses Forum, daß
beliebige unqualifizierte Personen (mit beliebig
vielen Fake Accounts) über die
Definition von “Qualität” entscheiden…)

Aanoonymus Wrriter
17 Jahre her
Reply to  Alien-X1

Nö, ich fänd’s bigott, wenn man jetzt reiserfs umbenennen würde. Letzendlich ist ja ein Großteil des Codes von ihm (oder seinen Angestellten), oder? Und wenn er dem FS seinen Namen gegeben hat, dann ist das eben der Name davon. Er hat ja mit dem Mord an seiner Frau nicht seine eigenen Rechte verwirkt und damit steht ihm auch zu, Produkte seiner Urheberschaft zu benennen usw. Ich fand’s sowieso immer ein bisschen eitel von ihm … Mal davon abgesehen, dass ich reiserfs eh immer nur mit der Kneifzange angefasst habe, ist der Mord an seiner Frau weder relevant für die Qualität… Mehr »

Harald Milz
17 Jahre her
Reply to  Alien-X1

Was willst Du denn dann noch alles umbenennen oder aus den Geschichtsbüchern ausmerzen? Hast Du 1984 gelesen?

Käse, sowas.

Alien-X1
17 Jahre her
Reply to  Harald Milz

z.B. könnte anstatt des gegenwärtigen Namen einfach
eine Bezeichnung betreff der technischen Spezifikationen
gewählt werden.

die Frage ist: wer will und kann so etwas (in der
großteils anarchischen Linuxwelt) auch durchsetzen…

Dieter Drewanz
17 Jahre her

Für reiserfs und Namesys ist das ein schlimmer Schlag. Scheidungskrieg ist immer etwas schlimmes. Vor allem wenn Besitz da ist, z.B. eine Firma dann ist derjenige Partner, der sich scheidet (also diese beantragt und auch einen neuen Partner schon/zugleich hat) der sogenannte Handelnde und der Andere nur noch Reagierende. Gar nicht zu selten wird der Andere gereizt in der Hoffung, dass dieser mal ausrastet und es andere mitbekommen. Das bringt für den/die Agierende/n ungemeine Vorteile im Scheidungsprozess. “Seven of ten it works, one of ten badly hurt … my best business” (und dann noch seine Erfahrung, dass Techniker am besten… Mehr »

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